DGUV-Test

Zahna Fliesen
Safety – geprüfte Trittsicherheit

Die Angaben von Zahna zur Rutschsicherheit wurden vom Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) geprüft und bestätigt.

Zur Vermeidung von Arbeitsunfällen schreiben die Berufsgenossenschaften eine bestimmte Beschaffenheit des Bodenbelages vor.

Die Arbeitsstättenverordnung und die Unfallverhütungsvorschriften verlangen, dass Fußböden eben, rutschhemmend und leicht zu reinigen sein müssen. Besondere Schutzmaßnahmen gegen Ausgleiten sind erforderlich, wenn durch den Umgang mit Wasser, Öl, Schlamm, Fett oder Abfällen Rutschgefahr besteht. Bei der Auswahl der Belagstoffe ist darauf Rücksicht zu nehmen.

Diese klaren Forderungen stützen sich auf Untersuchungen der Versicherungsträger, die ergaben, dass unter allen Unfallursachen das Ausrutschen an erster Stelle steht. Je nach Nutzung des Raumes werden andere Rutschhemmungen und Verdrängungsräume gefordert.


1. Gewerbebereich

Zuständig: Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften, Zentralstelle für Unfallverhütung und Arbeitsmedizin, Alte Heerstraße 111, 53745 St. Augustin, Fachausschuss „Bauliche Einrichtungen“. Prüfnorm 51130. Merkblatt BGR 181 „Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr“ vom Oktober 1993, aktualisierte Fassung Oktober 2003.

Prüfverfahren: Schiefe Ebene, Begehung mit Sicherheitsschuhen, Gleitmedium Öl. Die Oberflächengestaltung kann eben, mikrorau, rau oder profiliert sein.

Der Verdrängungsraum (V4–V10) ist der offene Hohlraum zwischen oberer Geh- und Entwässerungsebene bei profilierten Oberflächen.

Test auf "schiefer Ebene":
Bewertungs-
gruppen
Neigungs-
winkel

R 9
> 6°- 10°
R9
R 10
> 10°- 19°
R10
R 11
> 19°- 27°
R11
R 12
> 27°- 35°
R12
R 13
> 35°
R13


V - Raum
Mindestvolumen
V 4
 4 cm3/dm2
V  6
 6 cm3/dm2
V  8
 8 cm3/dm2
V 10
10 cm3/dm2
Fliesenquerschnitt V-Gruppen Fliesenquerschitt:
a = Gehebene
V = Verdrängungsraum
b = Entwässerungsebene
Schwimmbad Antwerpen

2. Barfuß-Nassbereich

Auch hier wurden durch den Bundesverband der Unfallversicherungsträger Bewertungsgruppen für Böden in nassbelastbaren Bafußbereichen, z. B. Bädern, Krankenhäusern und Duschräumen, herausgegeben. (Merkblatt GUV-I 8527 Bodenbeläge für nassbelastete Barfußbereiche, Ausgabe Juli 1999, aktualisierte Fassung August 2004

Bewertungsgruppe A

  • Barfußgänge (weitgehend trocken)
  • Einzel- und Sammelumkleideräume
  • Beckenböden in Nichtschwimmerbereichen,wenn im gesamten Bereich die Wassertiefe zwischen 80 cm und 1,35 m beträgt
  • Sauna- und Ruhebereiche (weitgehend trocken)

Bewertungsgruppe B

  • Barfußgänge, soweit nicht A zugeordnet
  • Duschräume und Beckengänge
  • Bereich von Desinfektionssprühanlagen
  • Beckenböden in Nichtschwimmerbereichen, wenn die Wassertiefe unter 80 cm ist
  • Beckenböden in Nichtschwimmerbereichen von Wellenbecken
  • Hubböden, Planschbecken
  • ins Wasser führende Leitern
  • ins Wasser führende, maximal 1 m breite Treppen mit beidseitigen Handläufen
  • Leitern, Treppen außerhalb des Beckenbereiches
  • Sitzstufen und Liegen
  • Sauna- und Ruhebereiche, soweit nicht A zugeordnet

Bewertungsgruppe C

  • ins Wasser führende Treppen, soweit nicht B zugeordnet
  • Durchschreitebecken
  • Geneigte Beckenrandausbildungen
Barfuß-Nassbereich
Test auf "schiefer Ebene":
Bewertungs-
gruppen
Neigungs-
winkel

A
> 12°
A
B
> 18°
B
C
> 24°
C